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Arbeitsschutz in der Industrie

03.07.2009 10:05

Die meisten Unfälle ereignen sich im Haushalt oder eben bei der Arbeit. Heutzutage ist der Arbeitnehmer während der Arbeit vielerlei Gefahren ausgesetzt. Sei es durch den Einsatz neuer und wenig erforschter Technologien oder aber durch menschliches Versagen. Daher kommt es gerade in der Industrie immer wieder zu teilweise fatalen Unfällen, die den Geschädigten im schlimmsten Fall immens beeinträchtigen können und ein Fortsetzen der Arbeit unmöglich machen. Um dieser potentiellen Gefahr Einhalt gebieten zu können, muss das Arbeitsgesetz ständig erweitert und verbessert werden. Ganz allgemein betrachtet besteht der Arbeitsschutz aus zweierlei, nämlich Unfallvermeidung und Schutz vor betriebsbedingten Erkrankungen jeglicher Art.

 

Aus diesem Grund wird heutzutage eine Erweiterung des Arbeitsschutzes gefordert, welche auch sicherstellt, dass ein vollständiger und vor allem betrieblicher Schutz hergestellt wird. Ein Großteil der Arbeitnehmer und auch Arbeitgeber gibt allein den technischen Geräten die Schuld für Unfälle und Erkrankungen, aber viele übersehen hierbei oftmals, dass erst menschliches Versagen zu solchen Unfällen führt. Daher muss in Zukunft von Arbeitgeber Seite her gewährleistet sein, dass mangelnde Aufmerksamkeit sich nicht zur potentiellen Gefahr für den Arbeitnehmer entwickelt. Zu diesem Zweck wurden neue, in ganz Europa geltende Maßnahmen ergriffen. Fortan gehört zum Arbeitsschutz auch, dass alle Arbeitnehmer auf ihre Fähigkeiten hin geprüft und in regelmäßigen Abständen auch wieder überprüft werden müssen. Sollte mangelnde Qualifikation vorliegen, so ist es die Pflicht des Arbeitgebers und in selbem Maße auch Arbeitnehmers, diese Mängel und Wissenslücken schnellstmöglich zu füllen, um andere Arbeitnehmer nicht in Gefahr zu bringen. Auch arbeitsmedizinische Fortbildungen sind Pflicht, denn die gesundheitliche Sicherheit ist Teil des Arbeitsschutzes. Sollte ein Arbeitgeber gegen diese Arbeitsschutzmaßnahmen verstoßen, so begeht er eine Strafetat, da die Maßnahmen zur Sicherheit des Arbeitgebers ein nationales Recht darstellen. Dieses Recht beinhaltet, dass der Arbeitgeber sich dazu verpflichtet, alle erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz zu gewährleisten, ferner muss er die hierzu benötigten Mittel wie Schutzbekleidung für den Arbeitnehmer zur Verfügung stellen. Der Arbeitnehmer muss sich jedoch an der Finanzierung dieser Mittel nicht beteiligen, denn dies obliegt allein dem Arbeitgeber. Dabei müssen die Schutzmaßnahmen zu jeder Zeit, den aktuellen technischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechend getroffen werden. Ist zum Beispiel bekannt, dass gewisse Maschinen oder Chemikalien eine gefährdende Wirkung haben können, so muss der Arbeitgeber die nötigen Vorbeugungen treffen. Andernfalls kann der Arbeitnehmer rechtliche Schritte einleiten, da er sich einer Gefahr aussetzt. Auch muss festgehalten werden, wo und welche Gefahren im Betrieb vorhanden sind. Der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, seine Beschäftigten über Gefahren zu informieren. Diese Informationen müssen in der Regel auch schriftlich zugänglich sein. Sollten Beschäftigte die Aufgaben anderer übernehmen, so muss zunächst sichergestellt werden, dass der Beschäftigte über die nötigen Kenntnisse verfügt. Zu besonders gefährlichen Bereichen des Betriebs dürfen nur fachlich qualifizierte Beschäftigte mit der nötigen Arbeitsbekleidung Zugang haben. Aber auch der Arbeitnehmer muss seinerseits dafür Sorge tragen, dass er sich fortbildet und Anweisungen immer befolgt. 

 

Zum Schutz des Arbeitennehmers wird Schutzkleidung vom Arbeitgeber angeboten. Solche Bekleidung beinhaltet oft Handschuhe oder Schuhe, die einerseits die Hygiene im Betrieb gewährleisten sollen und andererseits beim Arbeiten an gefährlichen Maschinen vor Verletzungen schützen. So gibt es Handschuhe, die vor Verätzungen bei der Arbeit mit chemischen Mitteln schützen sollen, oder Schleifhandschuhe, die vor Verbrennungen beim Schleifen schützen. Auch Schuhe sollen vor Verletzungen durch schwere Gegenstände schützen, da es immer wieder vorkommen kann, dass schwere Gegenstände herunterfallen und schwerwiegende Verletzungen verursachen können. Solche Schuhe schützen auch vor anderen gefährlichen Gegenständen wie Scherben oder andere Materialien. Schutzbrillen sollen die Augen vor Feuer oder chemischen Mitteln schützen, die eine ätzende Wirkung haben. Feuerfeste Arbeitskleidung ist ebenso wichtig wie hygienische Vorbeugungen. 

 

Es steht dem Arbeitnehmer zu, gegen Verstöße und Mängel rechtlich vorzugehen.

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