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Gabelstapler Typen

29.06.2010 10:04

Was ist ein Gabelstapler?

Hauptsächlich sind Gabelstapler für den Transport von Paletten gedacht, aber natürlich sind auch andere Transporte z. B. von Fässern damit möglich. Man nennt einen Gabelstapler auch ein Flurfördergerät für den innterbetrieblichen Transport. Wichtigstes Merkmal ist seine Hubeinheit, diese besteht aus einem Gabelträger und einem Hubmast. Die Gabelträger sind durch stählerne Zinken verstellbar, dies ist durch Hydraulik hauptsächlich vertikal, in manchen Fällen aber auch horizontal möglich. Der Gabelstapler hat seinen Namen den beiden Zinken zu verdanken, die man Gabel nennt.

 

Darf jeder einen Stapler fahren?

Die Antwort hierauf ist ein eindeutiges Nein. Diese schwierige und teils auch gefährliche Aufgabe, dürfen nur Personen ausführen, die entsprechend geschult sind. Zudem ist eine Prüfung erforderlich und eine jährliche neue Unterweisung ist Pflicht.

 

Technische Details

Ein Gabelstapler kann verbrennungsmotorisch oder auch elektromotirisch erfolgen. In Treibgas,- Erdgas- oder auch Dieselantriebe sind die verbrennungsmotorischen Antriebe unterteilt. Gleichstrom- und Drehstromantriebe sind die Unterteilungen für elektromotorische Antriebe. Gabelstapler gibt es mit drei oder auch vier Rädern. Bei einem Stapler mit drei Rädern befindet sich das einzelne Rad hinten. Standsicherheit kann durch eine spezielle Bereifung erhöht werden. Normale Hublasten befinden sich zwischen 1 t und 8 t, die Hubhöhen bewegen sich im Bereich bis zu 6 m. Größere Fahrzeuge sind aber auch im Handel erhältlich.

 

Varianten

Man kann bei Gabelstaplern in zwei Sondervarianten unterteilen. So gibt es den Geländestapler, den man auch Großreifenstapler nennt. Diese Modelle sind sehr robust gebaut, haben Niederdruckreifen, sowie normalerweise Dieselmotoren. Einsatzgebiete findet man in Bergwerken, der Forstwirtschaft, Schwerindustrie oder auch im Anlagenbau. Die zweite Variante ist der Seitenstapler. Diese werden bevorzugt beim Be- oder Entladen von längeren Lasten benutzt. Sehr oft kommt hier zum Antrieb durch Dieselmotor immer öfter der Elektroantrieb zum Einsatz.

 

Plattformstapler

Der Plattformstapler, auch Hochheber genannt, ist ideal als Kommissionierhilfe. Die Plattform kann entfernt werden, da sie nur aufgelegt wird. Kurze Einwegpaletten kann man sehr gut mit den Gabeln anheben. 

 

Hydraulik-Gabelstapler

Der hydraulische Stapler eigenet sich bestens für den Einsatz auf kurzen Strecken bei Stapel- und Transportarbeiten. Eine Senkgeschwindigkeit, die stufenlos regulierbar ist, sorgt für eine komfortable Bedienung.

 

Breitspur-Hydraulik-Gabelstapler

Dieser Stapler eignet sich für Quer-Aufnahme von Paletten bestens. Die Gabelrollen fahren seitlich an der Palette vorbei und nehmen eine Palette dadurch bequem und leicht auf.

 

Handwinden-Gabelstapler

Ein Stahlseil übernimmt hier die Kraftübertragung. Die Gabel wird mit der aufgenommenen Last, durch eine selbsthemmende Sicherheitswinde, auf der gewünschten Höhe fixiert. Diesen Stapler gibt es auch mit Kippvorrichtung.

 

Elektro-Deichselstapler

Elektro-Stapler, der durch eine an der drehbaren Vorderachse befestigten Holz- oder Stahlstange mit dem Zugmittel verbunden ist.

 

Elektro-Handstapler

Diese unentbehrlichen Helfer sind genau dann richtig, wenn Lasten , Paletten oder auch Werkzeuge auf die richtige Arbeitshöhe angehoben oder gestapelt werden müssen. Sie sind eine günstige Alternative zu Elektro-Deichselstaplern.

 

Bereifung

Man kann zwischen einer glatten Hallenbereifung und einer robusten Grob-Profil-Bereifung für den Außenbereich, also etwa für Schotter und Matsch, wählen, je nach Einsatzort des Staplers.

 

Zubehör

Hier gibt es beispielsweise Gabelverlängerungen, Teleskoplader oder Arbeitsbühnen. Aber natürlich auch einen Batterieladeplatz sowie Batterieladegeräte.

 

Fazit

Inzwischen gibt es für jeden Einsatzbereich den passenden Stapler. Vor einer Anschaffung sollte man sich Gedanken machen, welche Tragkraft und welcher Hubbereich nötig sind. Die Art der Bereifung, Art der Hydraulik sowie die Motorisierungsform dürfen dabei auch nicht außer Acht gelassen werden. Ein weiterer Aspekt könnte noch das Material der Gabelrollen und Lenkräder sein. Kurzum alle Vor- und Nachteile sollten abgewogen werden. Neben den technischen Gegebenheiten muss auch das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine perfekt sein, so hilft es dem Bediener sich auf seine Aufgaben zu konzentrieren und vermeidet Stress. Wer ganz sicher gehen will, läßt sich im Fachhandel beraten und kann eventuell ein Modell vorab, sozusagen zum Testen, mieten.

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