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Gebrauchte Gabelstapler

15.06.2011 07:07

Mit Gabelstaplern können Waren schnell und sicher transportiert, ein- und ausgelagert werden. Sie sind wendig und flexibel einsetzbar. Gabelstapler sind in der Anschaffung allerdings sehr teuer, deshalb ist der gebrauchte Stapler eine echte Alternative bei der man Geld sparen kann und trotzdem einen gut ausgestatteten Stapler bekommt. Die Händler haben meist Stapler in vielen Varianten vorrätig. Vor dem Verkauf wird der Stapler technisch überprüft. Der Fahrer muss vom Unternehmer oder dessen Vertreter mit der Bedienung schriftlich beauftragt sein. Dieser sogenannte Fahrauftrag setzt eine Ausbildung nach BGG 925 und eine medizinische Untersuchung nach G25 voraus.

Die Transportaufgaben sind der Logistik sehr vielfältig, genauso vielfältig sind die Arten von Gabelstaplern. In Deutschland sind Gabelstapler mit 3 Antriebsarten verbreitet. Der Elektro-Gabelstapler kann in geschlossenen Räumen eingesetzt werden. Er setzt beim Betrieb keine schädlichen Emissionen frei. Dafür ist der Aktionszeitraum begrenzt. In der Regel reicht die Batteriekapazität für acht bis zwölf Betriebsstunden, danach muss die Batterie aufgeladen werden. Um den Stapler weiternutzen zu können, kann man eine Wechselbatterie einsetzten, die die gleiche Spannung und das gleiche Gewicht haben muss. Die Batterie sollte mit einem automatischen BefüIlsystem ausgestattet sein, damit werden alle Zellen optimal mit destilliertem Wasser aufgefüllt.

 

Der Treibgas-Gabelstapler kann unter Einhaltung der Bestimmungen der „Technischen Regel Luft“ auch in geschlossenen Räumen genutzt werden, aber auch im Freien ist er sinnvoll. Das Treibgas, eine Propan-Butan-Mischung ist schwerer als Luft. Deshalb sind besondere Sicherheitsvorschriften zu beachten. Bei intensivem Staplereinsatz ist es sinnvoll von Treibgasflaschen auf Tanksysteme umzustellen. Der Diesel-Gabelstapler ist meist nur im Außenbereich eingesetzt. Er hat die größten Kraftreserven. Dafür sind seine Abgase die schädlichsten. Mit heutigen Partikelfiltern und Katalysatoren ist auch ein Einsatz in Hallen möglich.

Es gibt ebenfalls mehrere Möglichkeiten die Fahrbewegungen des Gabelstaplers zu steuern. Günstig ist die Pedalanordnungen wie man sie beim Auto kennt, also rechts Gas ( besser Fahrpedal), in der Mitte das Bremspedal und links entweder die Standbremse oder ein Crawlerpedal. Das Fahrgefühl eines so ausgestatten Staplers entspricht dem eines Automatikautos. Der Stapler bewegt sich schon bei eingelegter Fahrstufe im Leerlauf, mit der Bremse kann die Fahrgeschwindigkeit beim Rangieren weiter verringert werden. Eine weitere gängige Pedalanordnung ist: rechts Fahrpedal „vorwärts“, links das Fahrpedal „rückwärts“ und in der Mitte ein Bremspedal. Diese Variante ist gewöhnungsbedürftig, da mit dem linken Fuß die Rückwärtsfahrt gesteuert wird. Der Stapler fährt aber erst mit dem Betätigen des Fahrpedals los. In der Regel haben die Gabelstapler 4 hydraulische Kreise. Ein Kreis für den Gabelträger, der zweite Kreis für das Neigen des Hubgerüstes und zwei Kreise für diverse Anbaugeräte.

 

Neben dem Frontgabelstapler, der das Hubgerüst und damit die Gabeln vor den Vorderrädern hat, sind auch Schubmaststapler häufig zu finden. Der Schubmaststapler ist für das Stapeln in engen Regallagern gut geeignet. Da er für seine Traglast sehr klein und damit sehr wendig ist. Der Fahrer muss darauf achten das er nur mit zurückgezogen Hubmast den Stapler bewegt, da ansonsten die Standsicherheit stark beeinträchtigt ist. Der Seitenstapler ist für den Transport und das Stapeln langer Güter(länger als 3m) geeignet. Er benötigt gegenüber einem Frontstapler wesentlich schmalere Gänge und kann das Langmaterial auch durch Tore transportieren. Der Vierwegestapler kann neben der normalen Vorwärts- und Rückwärtsfahrt auch seitwärts fahren, dazu werden die Vorderräder hydraulisch um 90° geschwenkt. Dieser Stapler vereint die Vorzüge des Schubmast- und des Seitenstaplers miteinander. Abseits befestigter Wege sollte nur der Geländestapler eingesetzt werden, dieser besitzt eine größere Bodenfreiheit, in der Regel Allradantrieb und Reifen mit Traktionsprofil (Pfeilprofil). Für explosionsgefährdete Bereiche darf nur ein ex-geschützter Stapler verwendet werden.

Bei der Auswahl des Gabelstaplers sollte neben der Hubhöhe auch auf den Freihub geachtet werden. Unter Freihub versteht man die Hubhöhe der Gabeln ohne das sich die Höhe des Hubgerüst vergrößert hat. Dieser Wert ist von entscheidender Bedeutung, wenn bei niedriger Deckenhöhe gestapelt werden muss. Für einen schnellen und sicheren Transport der Ladung sind Anbaugeräte sinnvoll. Für den Transport von Paletten hat sich der Seitenschieber als sehr nützlich erwiesen. Mit ihm können durch das seitliche Verschieben der Gabeln Fahrungenauigkeiten kompensiert werden. Sollen Paletten ausgeschüttet werden ist eine Drehgabel zu verwenden. Für den Transport von runden Ladungen hat sich die Rollenklammer bewährt.

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