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Transportfahrräder für den Betrieb

Transportfahrrad

Der Ursprung der Transportfahrräder soll zurückgehen bis zu einem Eisenbahnerstreik 1894 in San Francisco, wo ein amerikanischer Fahrradhändler auf die glorreiche Idee kam, Waren sowie Post auf der bestreikten Strecke erstmals durch Kuriere auf Fahrrädern transportieren zu lassen.

Fasst man den Begriff Transportfahrrad etwas weiter, so fallen auch dreirädrige Fahrradrikschas, welche in Indien und anderen asiatischen Ländern noch heute verbreitet sind, unter diese Kategorie, zumal Rikschas sowohl zum Transport von Personen, als auch von Waren oder Gütern verwendet werden. Weitere dreirädrige Ausführungen von Lastenfahrrädern werden als mobile Verkaufsstände eingesetzt.

Mit zu den ersten genutzten Transportfahrrädern zählt wohl das Grubenfahrrad. Dieses wurde in Bergwerken eingesetzt, um Wartungspersonal und Material rasch zu eventuellen Störungsstellen bringen zu können. Ein Grubenfahrrad ist ein drei- oder vierrädriges Schienenfahrrad für bis zu vier Personen und wird, wie auch ein herkömmliches Fahrrad, durch Treten der Pedale fortbewegt. Mit der Auslieferung von Backwaren, Zeitungen und der Post fand und findet das Transportfahrrad bis heute weitere Einsatzgebiete. Wenn auch der Bäcker heutzutage vermutlich nicht mehr auf dem Fahrradsattel anzutreffen ist, so geben doch Pizzalieferant, Zeitungsjunge und Postfrau hoch auf dem Rad für uns ein gewohntes Bild ab. Während der Zeitungsjunge vermutlich mit einem Korb am Lenker und mit zwei Packtaschen über dem Hinterrad über die Runden kommt, ist das Rad der Postzusteller schon etwas aufwendiger ausgestattet. Es besitzt außer dem großen Postkorb vorne und hinten über einen überdimensionalen Ständer zum sicheren Abstellen des Fahrzeuges. Zum bequemeren Auf- und Absteigen verfügt es über einen tiefen Einstieg.

Weiterhin zählt zu den Lastenfahrrädern das sogenannte Betriebsfahrrad. Betriebsfahrräder werden von und in Betrieben eingesetzt und sind individuell auf das jeweilige Bedürfnis des Betriebes eingerichtet. Denken wir an den Betriebsschlosser, der auf seinem Fahrrad sein Werkzeug zu einem Rohrbruch beispielsweise in der chemischen Industrie transportiert. Sein Fahrzeug ist mit einem verstärkten Rahmen sowie einem speziellen Gepäckträger und vorderer Ladefläche ausgestattet. Auch der Maler und Lackierer in einem Industrieunternehmen ist mit einem ähnlich ausgestatteten Betriebsfahrrad unterwegs und transportiert damit seine Pinsel und Farben.

Es gibt heute die unterschiedlichsten Modelle von Transportfahrrädern für verschiedenste Zwecke. Man denke an die Räder mit Kupplung für einen Anhänger, mit welchem sich nicht nur Materialien transportieren, sondern auch unsere Kinder in den Kindergarten bringen oder auf Ausflügen kutschieren lassen. In Zeiten hoher Benzinpreise und eines ökologischen Umdenkens nehmen Transportfahrräder einen immer wichtigeren Platz in unserem täglichen Leben ein. Die Vehikel verfügen heute über aufwendige Gangschaltungen, teilweise sogar elektrische Unterstützung, gefederte Fahrwerke und Sättel. Leichtbauweise durch moderne Materialien machen die Räder benutzerfreundlich und der Trend wird, zumindest in den Städten, hin zu den Transporträdern und weg vom Motorfahrzeug für kleinere Lasten sein.

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