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Bereits vor rund 9.000 Jahren nutzte man in Ägypten den menschlichen Arm und Vergleichsgewichte um Lasten mehr oder weniger genau abzuschätzen. Im Lauf der Jahrtausende hat sich die Wägetechnik immer weiter entwickelt bis hin zu den ersten elektronischen Feinwaagen mit denen Massedifferenzen im Mikrogrammbereich bestimmt werden können. Waagen werden in den verschiedensten Branchen eingesetzt und sind aus dem täglichen Einsatz von Lager, Versand, über Medizin bis hin zu Einzelhandel und Industrie nicht wegzudenken. Dabei sind die jeweiligen Waagen-Typen so unterschiedlich in Aufbau und Leistung, wie es unterschiedliche Anforderungsbereiche gibt. Geht es um sehr genaue Messungen, wie bei zertifizierten Laborwaagen, arbeitet man mit hochauflösenden Messgeräten, mit denen der Anwender geringe Mengen von Substanzen mit bestmöglicher Genauigkeit wiegen kann. Exakte Messergebnisse, häufig im Milli- oder Mikrogrammbereich werden hier ermittelt. Innovative Filtertechniken sorgen dafür, dass Umgebungsbedingungen, welche einen Einfluss auf die Messbedingungen haben könnten, neutralisiert werden. Diese Präzisionswaagen verfügen zumeist über eine Datenschnittstelle um Messungen direkt an eine entsprechende Software oder Druckeinheit zu übermitteln. Im Handel und Verkauf finden Tischwaagen vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Diese sind natürlich auch im industriellen Bereich, aufgrund von Staub und Spritzwasserschutz, einsetzbar. Der Vorteil dieser Instrumente liegt in ihrem geringen Platzbedarf und der sofortigen Einsetzbarkeit. Nach der Auswahl des Aufstellortes wird die Waage einmal nivelliert und kann sofort betrieben werden. In diese Kategorie fallen auch preisrechnende Waagen, welche aufgrund ihrer Eigenschaften auch als Markt- oder Ladenwaage bezeichnet werden. Nachdem diese oftmals im direkten Kundenverkehr eingesetzt werden, verfügen sie in der Regel über zwei Displays. Mit einem Artikelspeicher lassen sich Preise für die jeweiligen Produkte ermitteln. Diese Waagen können oftmals auch mobil z. B. mit einem KFZ-Ladegerät betrieben werden. Im Lebensmittelbereich verfügen diese Waagen aus Hygienegründen über Edelstahlgehäuse und Edelstahlwiegeflächen, sie sind gegen Wasser, Staub und Schmutz geschützt. Industriewaagen müssen oft auch Gewichte im Tonnenbereich wiegen können. Dadurch sind diese Waagen weitaus größer und stabiler gebaut, es wird auch berücksichtigt, dass schwere Waren leicht für den Wiegevorgang platziert werden müssen.

Eine Befahrung mit einem Hubwaagen, Stapler oder sogar einem LKW wird bei der Konstruktion dieser Waagen eingeplant. Daneben gibt es weitere Spezialgebiete in denen Waagen zum Einsatz kommen, wie etwa im Bereich der Inventur und Kommissionierung. Hier werden Zählwaagen eingesetzt, welche bestens dazu geeignet sind Stückzahlen zu bestimmen. Leichtes Wägegut in großen Mengen lässt sich so effektiv in Massen zählen. Durch die Bestimmung eines einzelnen Stückes wird eine Referenzgröße ermittelt. Anhand einer einfachen mathematischen Gleichung wird die Gesamtzahl der Teile einer gewogenen Menge feststellt. Eine Zählwaage ist genauer und weitaus schneller, als eine Zählung von Hand. Kranwaagen kommen zum Einsatz, wenn es sich um die Gewichtsbestimmung von schwer zu transportierenden Materialien handelt. Dies ist oftmals im Maschinenbau, der Baubranche oder Transport und Logistik der Fall. Diese Waagen können flexibel am jeweils gewünschten Ort eingesetzt werden. Das spart Zeit und Kosten, welche anfallen würden, müsste man das Material zur Waage hin transportieren. Kranwaagen sind streng genommen Hängewaagen, welche selbst sehr rauen Industriebedingungen trotzen. Alle Arten von hängenden Lasten, welche mit einem Karabinerhaken fixiert werden, können hiermit gewogen werden. Kranwaagen verfügen in der Regel über eine Fernanzeige der Messergebnisse, um diese auch mit einem größeren Abstand ablesen zu können, was den Wiegevorgang für den Bediener deutlich vereinfacht. Im Industriebereich werden darüber hinaus oft auch Durchfahrwaagen verwendet. Immer dann, wenn man Zwischenstopps bei Be- und Entladevorgängen vermeiden möchte setzt man auf diese Wägetechnik. Der Wägeprozess findet pro Beladung nur einmal statt und spart damit deutlich an Zeit. Dabei werden z. B. Rollcontainer zur Messung einfach über die Wiegeplattform geschoben. Durchfahrwaagen werden speziell in Handwerksbetrieben und in der Lebensmittelproduktion eingesetzt, da mit diesen die geforderten Richtlinien in Bezug auf Hygiene und Sicherheit unkompliziert erfüllt werden können. Diese Waagen sind flexibel aufstellbar und können somit an variierenden Stellen im Unternehmen eingesetzt werden.

Mit Messinstrumenten bestimmt man geometrische oder physikalische Größen und schon die Griechen waren sehr begabt in der Erfindung verschiedenster Gerätschaften. Es wurden im Lauf der Jahrtausende immer wieder Definitionen aufgestellt und verworfen bis das erste einheitliche Maß- und Gewichtssystem unter Karl dem Großen bestimmt wurde. Ein einheitliches System kam jedoch erst 1868. In diesem Jahr wurde mit der Gewichts- und Maßordnung für den Großteil von Deutschland ein einheitliches metrisches System eingeführt. Seit 1960 gibt es auch ein internationales Einheitssystem, welches die 6 Basiseinheiten kennzeichnet. Diese sind: Kilogramm, Ampere, Meter, Sekunde, Kelvin und Candela. Natürlich hat sich die Messtechnik bis heute weiterentwickelt, sowohl von der Geschwindigkeit der Messungen, als auch von deren Genauigkeit müssen Gerätschaften stetig steigenden Anforderungen genügen. Gleich gilt für verschiedene optische Instrumente wie Mikroskope. Vom Härteprüfer bis hin zum Refraktometer gibt es passend zu den Vorgaben unterschiedliche Arten von Messinstrumenten. Eines der einfachsten Messmittel, welches heute immer noch viel Verwendung findet, ist der Federkraftmesser. Dieser besteht aus einer elastischen Feder, einer Skala und einer Nullpunkteinstellung . Wird die Feder nun mit einem Gewicht belastet, dehnt sich diese aus. Die Dehnung der Feder ist umso größer, je größer die auf sie einwirkende Kraft ist.

Anhand der Federdehnung lässt sich dann die wirkende Kraft ablesen. Dabei hängt der Messbereich eines Federkraftmessers von der Art der eingebauten Feder ab. Je härter die Feder ist, umso größer ist der Messbereich des Federprüfsystems. Moderne Geräte gibt es mechanisch oder mit einer digitalen Anzeige und entsprechenden Schnittstellen zu PC und Drucker. In der Kraftmessung erreicht man immer wieder reproduzierbare Messergebnisse indem man Kraftmessgeräte in einen Prüfstand integriert. So wird eine geradlinige und lotgerechte Krafteinleitung erreicht, die für jeden Messvorgang gleichbleibend ist. Die mechanische Stabilität und eine präzise Führung sind bei einem Prüfstand entscheidend. Aufgrund von oftmals vorgeschriebenen gleichförmigen Geschwindigkeiten innerhalb der Messung, gibt es Prüfstände auch motorisiert. Schichtdickenmessgerät gibt es bereits seit 1952 zur Messung von Farbdicke auf Stahluntergrund. Die ersten Geräte waren rein mechanisch und einfach aufgebaut. Ein Messmagnet wird dabei auf die Oberfläche eines Gegenstands gesetzt und vom magnetischen Grundmaterial angezogen. Der Magnet wird dann von einer Feder von der Oberfläche weggezogen. Die Feder verfügt über eine Skala, die die aufgewendete Kraft, welche nötig ist den Magneten von der Oberfläche zu lösen, anzeigt. Dieses Ergebnis wird als Schichtdickenwert bezeichnet. Die Messtechniken wurden um optische Verfahren, Induktion und Wirbelstrom erweitert. Inzwischen sind digitale Sensoren im Einsatz, welche fertige Messwerte auch kabellos an ein Messgerät übertragen können.