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Produkte für Dachdecker

Sie sind Dachdecker und auf der Suche nach passender Ausrüstung für Ihren Dachdeckerbetrieb?

Super, denn wir haben hier eine Auswahl an Artikeln aus unserem Sortiment zusammengestellt, die sich ideal für Dachdecker eignet.

Das Aufgabengebiet eines Dachdeckers ist weit gefächert. Dachdecker errichten Dachstühle an Rohbauten, decken diese ein oder sanieren bestehende Dächer. Zu den Aufgaben zählen weitaus mehr Tätigkeiten, als nur das Dachdecken an sich. Die Wärmedämmung an Dach und Außenwand, das Abdichten von Flächen, der Einbau von Dachfenstern, die Installation von Solaranlagen, das Errichten von Blitzableitern sowie das Anlegen begrünter Dächer fallen heutzutage in den Tätigkeitsbereich von Dachdeckern. Umzusetzen ist das alles dann bei Wind und Wetter, d.h. bei Regen und Kälte oder auch bei sengender Hitze, in jedem Fall aber in einiger Höhe.

Dachdecker gilt nicht ganz zu Unrecht als ein gefährlicher und unkomfortabler Beruf. Nichtsdestotrotz wird der Zunft kaum in entsprechendem Maße Kühnheit und Wagemut zugeschrieben. Dies hat zur Folge, dass die Zahl der Auszubildenden im Dachdeckerhandwerk immer weiter sinkt. Wie viele andere Branchen klagen Dachdecker angesichts Baubooms und voller Auftragsbücher über einen Fachkräftemangel. Umso wichtiger ist die optimale und effizienzsteigernde Ausrüstung, damit anstehende Arbeiten so gut und so schnell wie möglich erledigt werden können.

Dachdecker Bild

Die Ausrüstung

Die Tätigkeitsfelder eines Dachdeckers wurden mit der Zeit immer breiter, dadurch müssen Dachdecker sich ständig anpassen und weiterentwickeln, um am Markt bestehen zu können. Doch exzellentes Fachwissen allein reicht nicht aus, um Dächer einzudecken. Um die Theorie in die Praxis umzusetzen, sind optimal auf die Arbeit abgestimmte Arbeitsmittel unverzichtbar. Diese Arbeitsmittel sollten robust, witterungsbeständig und wartungsarm sein.

Neben verschiedener Hebetechnik und Lastaufnahmemitteln, welche Materialien sicher aufs Dach transportieren können, ist es wichtig, die Mitarbeiter zu schützen. Dafür sorgen zum Beispiel Absturzsicherungen, Schutzausrüstungen und spezielle Dachleitern. Die Handwerkzeuge wie Deckenstützen, Ziegelzangen, Hämmer und Zangen, sowie das Kran-Zubehör wie beispielsweise Greifer, Zangen und Hebegeräte erleichtern den Dachdeckern die Arbeit. Schuttrutschen eignen sich bei Sanierungsarbeiten ideal zum schnellen und kraftsparenden Abtransportieren von alten Ziegeln, kleinerem Gestein oder Mauerwerk.

Wissenswertes zur Dämmung, Dacheindeckung, Dachbegrünung und zu Solaranlagen

Mit der richtigen Dämmung des Daches kann der Wärmeverlust um bis zu 30% verringert werden. Es gibt verschiedene Arten der Dämmung. Bei der Aufsparrendämmung werden die Dämmstoffe auf den Dachsparren angebracht. Das ist nur möglich, wenn das Dach komplett neu gedeckt wird. Bei der Zwischensparrendämmung werden die Dämmstoffe in den Zwischenraum der Dachsparren gefüllt. Bei der so genannten Einblasdämmung wird der Dämmstoff dort hineingeblasen. Die Dämmstoffe werden bei der Untersparrendämmung im Gebäudeinnern, unter den Dachsparren angebracht. Hier wird also gewissermaßen von innen gedämmt. Das Dach bleibt dabei unberührt.

Bei der Dacheindeckung kann nicht nur zwischen verschiedenen Materialien, sondern auch zwischen vielen Farbtönen gewählt werden. Auch dem Farbton kommt nicht allein ein ästhetischer Zweck zu. Helle Dachfarbtöne reflektieren das Sonnenlicht stärker als dunkle, somit haben helle Dacheindeckungen eine stärker wärmeabweisende Wirkung. Das ist von nicht zu unterschätzender Bedeutung, da gerade im Hochsommer oft über die Hitze in Dachgeschosswohnungen geklagt wird. Entscheidender sind aber natürlich Art und Qualität der Dämmung sowie die Materialien, die für die Dacheindeckung verwendet werden:

  • Ziegel: Dachziegel sind leicht, witterungsbeständig und lange haltbar. Dazu auch noch günstig in der Anschaffung und daher sehr verbreitet
  • Kupfer: relativ leicht zu verlegen, äußerst widerstandsfähig und kaum pflegebedürftig, optisch reizvoll aber teuer
  • Schiefer: edele Optik, lange Lebensdauer, sturm- und witterungsbeständig, teuer in Anschaffung und Verarbeitung
  • Kunstschiefer: ahmt die edele Schieferoptik nach, wesentlich günstiger aber weiterhin relativ aufwendig zu verarbeiten
  • Reet: unvergleichlich natürliche Optik, atmungsaktiv, witterungsbeständig, allerdings hoher Verarbeitungs- und Wartungsaufwand, zudem feuergefährdet
  • Faserzementplatten: extrem feuerfest, langlebig, leicht zu verlegen, aufgrund unbeliebter Wellplatten-Optik nur an Nutzgebäuden zu finden
  • Teerpappe: Standard bei Flachdächern, wird mit Bitumen abgedichtet, günstig und leicht zu verarbeiten, auch an Steildächern möglich – dies wird allerdings nur dort umgesetzt, wo ästhetische Belange zurückgestellt werden
 

Immer beliebter und zunehmend auch öffentlich gefördert wird eine Dachbegrünung. Neben Umwelt- und Klimafreundlichkeit bietet sie auch einen praktischen Nutzen für den Hausbesitzer: Sie schützt zum einen die Dachabdichtungen und die Dachhaut und verlängert so deren Lebensdauer. Zum anderen sorgt die Dachbegrünung für zusätzliche Dämmung. Vor allem im Sommer bietet ein begrüntes Dach gegenüber unbegrünten, dunklen Dachpappen enorme Vorteile, sowohl für das Raumklima, als auch für die Umgebungsluft im Außenbereich. Dachbegrünung kommt in der Regel nur bei Flachdächern in Frage.

Gleichermaßen ökologisch und ökonomisch nutzen lassen sich Dächer durch das Anbringen von Solaranlagen. Solaranlagen nutzen die Sonnenenergie zunächst einmal für einen Erhitzungskreislauf. Die aufgefangene Wärme kann entweder direkt zu Heizzwecken verwendet (Gebäudeheizung oder Warmwassererhitzung) oder etwas aufwendiger zur Elektrizitätsgewinnung genutzt werden. In letzterem Fall handelt es sich um eine so genannte Photovoltaikanlage.

* Preise inkl. gesetzl. MwSt. frei Haus in Deutschland, sofern nicht anders ausgewiesen